Facebook: Hohe Hürden für Abstimmungen über Regeländerungen

Abstimmungen von Nutzern über wichtige Facebook-Regeländerungen gehören demnächst wohl der Vergangenheit an. Das berichtete das Internet-Portal welt.de am 5. Dezember 2012. Bis zu einer Woche Zeit hat der Social-Media-Gigant seiner mehr als eine Milliarde Menschen zählenden Nutzergemeinde Zeit gegeben, unter anderem darüber abzustimmen, ob solche Befragungen überhaupt noch stattfinden sollen. Dazu müssten mehr als 30 Prozent der Facebook-User, also mehr als 300 Millionen Menschen, an dieser  Befragung teilnehmen. Das scheint illusorisch. Facebook wolle die Abstimmungen unter anderem durch neue Gelegenheiten ersetzen, direkt Fragen an die Verantwortlichen für Datenschutz stellen zu können, berichtet welt.de.. Ziel von Facebook sei es, einige Datenschutz-Einstellungen zu reformieren. So will sich Facebook das Recht vorbehalten, Daten mit anderen Unternehmen im Konzernverbund zu teilen. Das wäre notwendig, so Facebook, um nach Firmenübernahmen eigene Daten weiter nutzen zu können. Zudem ist der Online- Dienst der Aufforderung der zuständigen irischen Datenschutzaufsichtsbehörde gefolgt und weist darauf hin, nicht ausschließen zu können, dass andere weiterhin Informationen sehen können, die Nutzer aus dem eigenen Profil entfernt haben.