Privacy – the next big thing

7. Januar 1969: „Gehen wir in Gedanken in eine Zeit , die in vielleicht 10 – 20 Jahren beginnt und versuchen wir uns die Folgen vorzustellen. Der Zeitpunkt der Prognosen ist wohl schwieriger als ihr Inhalt. Bisher hat die Rechenmaschinentechnik alle fundierten Prognosen hinter sich gelassen.“

In der Informationstechnik leben wir in weit auseinander liegenden Zeitmaßstäben. Was prinzipiell machbar ist, können Fachleute weit im Voraus erkennen und formulieren. Die Verwirklichung als betriebstüchtige Technik dagegen – die von der breiten Masse genutzt werden kann – dauert oft Jahrzehnte.
Lesen Sie hier das Manuskript eines Vortrags, den ich im Januar 1969, also noch vor der „Geburt“ des Internets hielt, und der Sie insbesondere wegen der darin enthaltenen Aussagen zur Privatheit und des Datenschutzes interessieren könnte.

Die elektronische Rechenmaschine und unsere Gesellschaft

Eine Sensibilität für die ungewollten Auswirkungen, die neue Techniken auf unser Leben haben können, entsteht bei Bürgern und Politikern immer zu spät und führt dann oft zu Hysterie und Überreaktionen, wo konkrete Ziele (z.B. welche „Privatheit“ wollen wir verteidigen?) notwendig wären.