Tracing-App, Corona-Pass & Home Office: Steckt der Datenschutz in der Krise?

Steckt der Datenschutz in der Krise? Bei den immer hitziger geführten Debatten über die Corona-Maßnahmen rückt auch das Thema Datenschutz immer wieder in den Fokus. Das wird vor allem an den Diskussion zur geplanten Tracing-App bzw. zum Corona-Pass deutlich.

„Deutschland war digital nicht gut vorbereitet auf die Corona-Krise“ – so fasste der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber die Situation zum Auftakt der Verbandstage des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. zusammen. Damit bezieht er sich nicht nur auf die mangelhafte IT-Infrastruktur in vielen Unternehmen, sondern auch auf die datenschutzrechtlichen Folgen.

Videokonferenz-Tools zum Beispiel – darunter auch die Angebote von Microsoft, Facebook, Amazon, Apple und Zoom – hätten teilweise ernstzunehmende Datenschutzprobleme, so Kelber. Wichtige Datenschutz-Prinzipien wie „Privacy by Design“ und „Privacy by Default“, wie sie auch die DSGVO fordert, würden hier oft nicht befolgt.

Grundrechte gelten auch in der Krise weiter

Es scheint, als würden viele Anwender angesichts der derzeitigen Ausnahmesituation zunehmend das Bewusstsein für IT-Sicherheit und Datenschutz verlieren. Aussagen wie Datenschutz sei „nur etwas für Gesunde„, widerspricht Ulrich Kelber daher entschieden: „Die Grundrechte gelten auch in der Krise weiter!“

Aber nicht nur die: Auch Pflichten behalten weiterhin ihre Gültigkeit, betont Ulrich Ganz, Director Software Engineering bei uniscon. Unternehmen sind also auch weiterhin dazu angehalten, angemessene Schutzmaßnahmen zu treffen, wenn sie auf ihren Systemen schützenswerte Daten verarbeiten. Gerade jetzt, wo viele Angestellte im Homeoffice arbeiten, dürfe man den Datenschutz nicht aus den Augen verlieren, sagt Ganz: „Sonst kommt nach der Krise das böse Erwachen.“

Datenschutz dank Sealed Cloud

Es ist wichtig, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter trotz der weltweiten Pandemie für das Thema Datenschutz sensibilisieren. Das bedeutet auch, dass sie Angestellten zuhause die nötigen Werkzeuge zur Verfügung stellen müssen, um sensible Daten sicher mit Partnern, Kunden und Kollegen auszutauschen. Geschützte VPN-Verbindungen oder hochsichere Cloud-Dienste etwa ermöglichen die sichere und standortunabhängige Übertragung auch großer Datenmengen. Besonders die Nutzung virtueller Datenräume erleichtert dabei den DSGVO-konformen Datenaustausch auch über die Unternehmensgrenzen hinaus.

So lösen sie unsichere, aber immer noch weit verbreitete Methoden wie den Datenversand per E-Mail ab. Das leisten sie zudem noch ohne nennenswerten technischen Mehraufwand, die Installation neuer Software oder das Hantieren mit komplizierten Schlüsseln. Darüber hinaus bieten hochsichere Business-Clouds wie idgard® Chat- und Nachrichtenfunktionen für eine geschützte Kommunikation. Über Add-Ins für Office und Outlook lassen sie sich außerdem mit wenigen Klicks in bestehende Arbeitsprozesse integrieren.

 

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