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Überfordert die DSGVO selbst internationale Unternehmen?

Ist Ihr Unternehmen „DSGVO ready“? Am 25. Mai 2018 tritt die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft und wird in allen Mitgliedsstaaten der EU anwendbares Recht. Ab diesem Zeitpunkt regelt sie einheitlich die Verarbeitung von personenbezogenen Daten durch private Unternehmen und öffentliche Stellen.

Unternehmen haben also nur noch wenige Monate, sich vorzubereiten und Maßnahmen zu treffen, um beispielsweise ihre IT umzustellen – und diese Zeit sollten sie nutzen!

Denn aktuell geben mehr als zwei Drittel der großen internationalen Unternehmen an, nach Ansicht ihrer Sicherheitsverantwortlichen im Mai 2018 nicht konform zur neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der EU operieren können.

Das ist einer Studie zu entnehmen, die das Marktforschungsinstitut Ponemon im Auftrag von Radware durchgeführt hat.Demnach sind nur knapp  60 Prozent der Verantwortlichen potentiell betroffener Unternehmen nach eigener Einschätzung gut oder sehr gut über die Anforderungen der DSGVO informiert. Von diesen ist allerdings nur jeder dritte zuversichtlich, zum Stichtag im Mai 2018 DSGVO-konforme Prozesse implementiert zu haben.

Besonders betroffen sind offenbar Finanzdienstleister und große Einzelhändler, die sehr viele persönliche Daten ihrer Kunden verarbeiten und speichern: In beiden Branchen glauben nur jeweils 17 Prozent der Sicherheitsverantwortlichen daran, die Anforderungen bis Mai 2018 erfüllen zu können.

Kleinere Unternehmen sind oft flexibler

Rund 25 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Ansicht, dass ihre Unternehmen „signifikante Änderungen“ an Prozessen vornehmen müssen; etwa die Hälfte der Befragten glaubt, mit kleineren Anpassungen auszukommen.  57 Prozent sehen zusätzliche Investitionen in Sicherheitssysteme als einen Teil der Lösung, und 60 Prozent wollen zusätzliche Sicherheitsexperten einstellen.

Doch nicht nur große internationale Firmen müssen umfassende Anpassungen vornehmen, auch kleine und mittelständische Unternehmen müssen die Vorgaben der DSGVO umsetzen.

Diese haben es allerdings oft leichter als die großen Player: Nicht nur, dass KMUs durch die geringere Unternehmensgröße schneller und vor allem flexibler auf neue Anforderungen reagieren können, die DSGVO macht auch einige Zugeständnisse an kleine Unternehmer und KMUs.

Durch einige neue Vorschriften wird der Verwaltungsaufwand für kleine und mittlere Unternehmen deutlich reduziert. So sind KMUs beispielsweise nicht obligatorisch dazu verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu ernennen – es sei denn, die Datenverarbeitung ist ihr Kerngeschäft.

Was ändert sich durch die DSGVO – und für wen?

Doch bereits hier kann es zu Missverständnissen kommen: Was genau ändert sich durch die DSGVO eigentlich, und welche Vorschriften gelten für wen? Wir haben die hilfreichsten Links zum Thema für Sie zusammengetragen:

TÜV SÜD: White Paper – Die neue EU-DSGVO – Teil 1

Der TÜV SÜD stellt im Rahmen dieses White Papers die wichtigsten Änderungen der EU-DSGVO vor und gibt wertvolle Praxistipps zur Umsetzung der Neuerungen.

TÜV SÜD: White Paper – Die neue EU-DSGVO – Teil 2

Im zweiten Teil seines White Papers stellt der TÜV SÜD die wichtigsten Pflichten für Unternehmen und die Betroffenenrechte vor.

Schutzbedarfsrechner für Cloud-Dienste

Nach den Aspekten des Trusted Cloud Datenschutzprofil wurde ein Schutzbedarfsrechner entwickelt. Er soll Unternehmen helfen, den Schutzbedarf ihrer Daten zu ermitteln, um danach einen passenden Cloud-Dienst mit der entsprechenden Schutzklasse auswählen zu können.

Was soll ein sicherer Cloud-Dienst haben? TCDP oder C5

Welches Zertifikat bzw. Testat erleichtert die Kontrollpflichten, die rechtlich gefordert sind? Und wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen C5 und TCDP? Hier ein paar Antworten!

IoT vs Datenschutz: Hilft die Sealed Cloud?

Das Internet der Dinge (Internet of Things – IoT) wird unser Leben nachhaltig verändern. Doch wie steht es dabei mit dem Datenschutz?

White Paper: iDGARD für Unternehmen

Wie können Unternehmen ihre Daten im Web schützen und dabei noch Geld sparen – und welche Rolle spielt iDGARD dabei?

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