2014: Deutsche Firmen verzeichnen Datenverlust

33 Prozent der deutschen Unternehmen, die an einer Umfrage des  Marktforschungsinstituts Vanson Bourne teilnahmen, verloren 2014 Daten durch IT-Attacken. Insgesamt beteiligten sich 200 deutsche und 200 britische Firmen mit mindestens 500 Angestellten. Ganze 76 Prozent meldeten davon, dass sie letztes Jahr Opfer von Cyberangriffen wurden. Das betrifft Unternehmen im Finanzdienstleistungssektor, in der Produktion, im Bereich der IT und Technologie, in Business und Professional Services ebenso wie im Einzelhandel. Besonders stark attackiert werden Maschinenbau-Firmen. Mit 44 Prozent Angriffen traf es sie am härtesten.

Allein bei den deutschen Unternehmen führten Cyberkriminelle mehr als die Hälfte der Angriffe aus, fast ein Viertel geht auf das Konto der Konkurrenz und 14 Prozent verursachten eigene, unzufriedene Angestellte. Trotz der momentan vorhandenen Cloud-Angst nutzen die Deutschen bereits zu 40 Prozent eine Cloud, 36 Prozent planen eine Einführung in den nächsten Monaten und nur ein Viertel sperrt sich grundsätzlich dagegen, Firmendaten in eine Cloud auszulagern. Aber Dreiviertel der deutschen Unternehmen fordern, laut Branchenverband BitKOM, vom jeweiligen Anbieter, dass sich das Rechenzentrum innerhalb des Rechtsgebietes der EU befinden muss.