FAQ - Häufig gestellte Fragen: iD-Tipps

Unsere iD-Tipps uvm. erscheinen immer als erstes auf unserer Facebook-Seite facebook.com/webprivacy.

Sie suchen Tipps, Tutorials und Schritt-für-Schritt-Anleitungen für iDGARD? Wir haben alle bisher erhältlichen Bedientipps in einem umfangreichen und übersichtlichen PDF für Sie zusammengefasst.

Hier erfahren Sie, wie Sie:

  • Benutzer hinzufügen und entfernen
  • Status und Berechtigungen verwalten
  • Einen zweiten Admin einrichten
  • Mit anderen Nutzern kommunizieren
  • Durch Boxen, Ordner und Datenräume navigieren
  • … und vieles mehr

Darüber hinaus erklären wir Ihnen, was Sie tun können, wenn Sie Ihre Zugangsdaten vergessen haben und stellen Ihnen unsere MS-Office-Erweiterungen vor.

Hier geht es zur Bedientipp-Sammlung als PDF

Alle Tipps sowie News und Event-Hinweise finden Sie außerdem in unserem Privacyblog.

Als iDGARD-Nutzer mit einer Volllizenz können Sie selber Gastlizenzen vergeben und Gäste einladen. Dazu öffnen Sie einfach das Menü in der linken oberen Bildschirmecke und klicken dann auf das Männchen-Symbol mit dem Schatten am unteren Rand des Menüs. In der Gästeverwaltung klicken Sie dann auf die Schaltfläche „Neuen Gast erstellen“ am unteren Bildschirmrand. Nun können Sie den Gast anlegen und unter anderem bestimmen, ob es sich um einen dauerhaften oder einen vorübergehenden Gast handelt.

Anschließend klicken Sie entweder auf „Gast erstellen“ oder auf „Gast und gemeinsame Privacy Box erstellen“. Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit einer Einladungsmail. Mit einem Klick auf den Button „Absenden“ öffnet sich Ihr Standard-Mailprogramm, aus dem Sie die Einladung absenden können – fertig.

 

Diese Lizenzen-Varianten gibt es

  • Gastlizenzen werden in der Regel für externe Partner oder Kunden verwendet. Sie dürfen wählen: Einem temporären Gast geben Sie die Lizenz zeitlich begrenzt. Oder Sie entscheiden sich eben für eine unlimitierte Lizenz – erschaffen also einen “Dauergast”. Je nach Berechtigung können Ihre Gäste in den Boxen, zu denen Sie diese eingeladen haben, alle Funktionen ausüben (beispielsweise Dateien hoch- und herunterladen). Gäste können allerdings selbst keine Boxen anlegen und auch keine weiteren Gäste einladen.

 

  • Eine Volllizenz vergibt nur der Administrator oder ein Nutzer mit Volllizenz und Admin-Rechten. Nutzer mit Volllizenzen können Boxen erstellen und auch selbst Gäste einladen.

 

Um als Admin eine Volllizenz zu vergeben, öffnen Sie zunächst das Menü und klicken dann auf das Männchen-Symbol mit dem Zahnrad – es öffnet sich die Admin-Übersicht, in der Sie unter anderem alle Nutzer und ihre Berechtigungen verwalten können.

21221

In der Admin-Übersicht können Sie Nutzer anlegen und Lizenzen vergeben – vorausgesetzt, Sie verfügen über die nötigen Rechte.

Durch einen Klick auf den Button „Neuen Nutzer anlegen“ gelangen Sie in die entsprechende Nutzeroberfläche. Hier können Sie auswählen, welche Art von Lizenz – Volllizenz oder Gastlizenz – Sie vergeben wollen; außerdem können Sie weitere Einstellungen vornehmen.

Haben Sie Namen und eMail-Adresse eingetragen, klicken Sie auf den Button „Nutzer erstellen und Einladung vorbereiten“. Daraufhin öffnet sich ein Fenster mit einer Einladungsmail, die Sie über den Button „Absenden“ verschicken können.

 

Nutzer wieder löschen

Um einen Nutzer mit einer Gastlizenz wieder „loszuwerden”, also die Lizenz zu löschen, benötigen Sie selbst entweder Admin-Rechte oder eine Volllizenz; mit einer Volllizenz können Sie aber lediglich Lizenzen löschen, die Sie selbst vergeben haben. Öffnen Sie dazu das Menü und klicken Sie auf das Männchen-Symbol mit dem Schatten.

Nachdem ein Gast entfernt wurde, kann seine Lizenz jederzeit neu vergeben werden.

231233123

Die Schaltflächen für die Lizenz- und Rechtevergabe finden Sie in der Admin-Übersicht am unteren Bildschirmrand.

Als Administrator öffnen Sie das Menü und klicken dort auf das Männchen-Symbol mit dem Zahnrad. In der Admin-Übersicht klicken Sie nun zunächst auf die Schaltfläche „Berechtigungen bearbeiten“ am unteren Bildschirmrand. Anschließend markieren Sie den zu löschenden Nutzer mit einem Haken. Ist dieser gesetzt, können Sie den Nutzer mit einem Klick auf das Mülltonnen-Symbol, das dann in der grünen Navigationsleiste auftaucht, löschen.

So können Sie auch mehrere Nutzer auf einmal löschen. Außerdem müssen Sie den Löschvorgang hier gleich zweimal bestätigen, um nicht aus Versehen den falschen Nutzer zu löschen.

Auch gelöschte Volllizenzen können jederzeit erneut vergeben werden.

Kennen Sie das? Mehrere Personen haben Zugriff auf ein Dokument und bearbeiten es gleichzeitig und unabhängig voneinander. Und schon haben Sie mehrere Aktualisierungen, bei denen die eine die andere unberücksichtigt gelassen hat. Um Sie bei iDGARD vor diesen “Überraschungen” zu schützen, gibt es im Mouseover-Menü die Sperrfunktion für Dokumente. Mit ihr lassen sich Dokumente zur Bearbeitung ganz einfach sperren. Um das Menü anzuzeigen, fahren Sie einfach mit dem Mauszeiger über die jeweilige Datei. Hier haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Bearbeiten: Sie können den Dateinamen bearbeiten.
  • Herunterladen: Sie laden das Dokument herunter.
  • Sperren:
    • Das Dokument erhält den Vermerk “Gesperrt” und erscheint den anderen Mitglieder des Projekt- bzw. Datenraums grau
    • Die anderen Projekt-Mitglieder können das gesperrte Dokument dennoch herunterladen. So sind die Arbeitsprozesse nicht unterbrochen.
    • Das gesperrte Dokument kann von den anderen Box-Mitgliedern nicht mit der gleichen Bezeichnung hochgeladen werden.
    • Der “Sperrer” des Dokuments kann das Dokument unter dem ursprünglichen Namen überschreiben (z.B. mit dem Produktivitätswerkzeug)…
    • …und die Sperrung des Dokuments nach erfolgter Aktualisierung wieder aufheben.
  • Als ungelesen markieren:
    • Setzen Sie bereits gelesene Dokumente wieder in den Status “ungelesen”.
    • Sie erleichtern es durch den Status “ungelesen”, das Dokument wieder zu finden.
    • Tipp: Sie können sich eine Arbeitsliste anhand ungelesener Dokumente und Nachrichten erstellen
  • Löschen: Die Datei wird gelöscht.

 

Wer kann Dokumente sperren?

Damit Sie Dokumente sperren können, benötigen Sie das Lösch-Recht im jeweiligen Projekt- oder Datenraum. Ob Sie dieses Recht haben, lässt sich in der Mitgliederliste des Projekt- oder Datenraums überprüfen.
Wenn Sie als Ersteller oder Verwalter aufgeführt sind, dann besitzen Sie automatisch das Recht, Dokumente zu löschen und zu sperren.

Für weitere Bedienungstipps klicken Sie auf unsere iDGARD-Video Reihe. Dort stellen wir viele Funktionen der iDGARD Projekt- und auch Datenräume vor.

Sie haben in iDGARD eine Privacy Box erstellt und Partner und Kollegen dazu eingeladen. Soweit so gut – doch…

  • Woran erkennen Sie, ob ein Gast sich bereits eingeloggt hat?
  • Und wie können Sie bestimmen, wer auf welche Daten zugreifen darf?

Wenn Sie über eine Volllizenz mit Admin-Rechten verfügen, können Sie nicht nur neue Nutzer zu iDGARD einladen, sondern haben auch die Möglichkeit, deren Status und Berechtigungen zu verwalten. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Um Zugriff auf die Nutzerverwaltung zu erhalten, müssen Sie zunächst in die Admin-Übersicht wechseln. Dazu öffnen Sie das Menü oben links und klicken dann unten auf das Männchen-Symbol mit dem Zahnrad.

So gelangen Sie automatisch in die Nutzerliste innerhalb der Admin-Übersicht.

Nutzer einladen und Status festlegen

Hier können Sie beispielsweise einen neuen Nutzer zu iDGARD einzuladen, indem Sie einfach am unteren Bildschirmrand auf den grünen Button mit der Aufschrift „Neuen Nutzer anlegen“ klicken und den Bildschirmanweisungen folgen.

Der neue Nutzer erscheint daraufhin in der Nutzer-Liste; mehrere Symbole geben Auskunft über Status, Lizenztyp, genutzten Speicher sowie die verschiedenen Berechtigungen.

Wenn ein neuer Nutzer angelegt bzw. eingeladen wurde, sich aber noch nicht eingeloggt hat, wird sein Status unterhalb des Ampel-Symbols als „Initiiert“ angezeigt, dargestellt als Kreis mit drei Punkten. Sobald sich der Nutzer einmal angemeldet hat, wechselt der Status automatisch auf „Aktiv“, was durch einen Kreis mit einem Haken darin symbolisiert wird.

Bild WordPress Statusverwaltung

In der Admin-Übersicht verwalten Sie Status (rot markiert) und Berechtigungen aller Nutzer.

Einmal aktiviert, kann der Status nur durch den Administrator oder denjenigen Nutzer mit Volllizenz, der den Gast eingeladen hat, wieder geändert werden. Ein deaktivierter Nutzer verliert automatisch alle Berechtigungen und kann sich nicht mehr einloggen. Dargestellt wird dies durch einen Kreis mit einem X darin. Seine Lizenz kann anschließend neu vergeben werden.

Berechtigungen bearbeiten

Neben dem Status der einzelnen Nutzer können Sie in der Nutzerliste auch die verschiedenen Berechtigungen bearbeiten.

Klicken Sie dazu auf den grünen „Berechtigungen bearbeiten“-Button am unteren Bildschirmrand. Nun können Sie in der Zeile eines Nutzers unterhalb der jeweiligen Symbole Haken setzen oder entfernen und so die entsprechenden Berechtigungen vergeben oder entziehen. Die Nutzerdaten der einzelnen Nutzer können Sie einsehen, wenn Sie auf das Männchen-Symbol links neben dem jeweiligen Nutzer klicken.

  1. Ein Haken unter dem Box-Symbol mit der kleinen Uhr berechtigt zum Erstellen und Editieren temporärer Boxen.
  2. Das Box-Symbol direkt daneben steht für die Berechtigung, normale Privacy-Boxen zu erstellen und zu bearbeiten.
  3. Soll der Nutzer auch Datenräume einrichten dürfen, muss ein Haken unter dem Kästchen mit den drei Ordnern gesetzt werden.
  4. Das Männchen-Symbol zeigt an, ob der Nutzer über eine Gast- oder Volllizenz verfügt und selbst berechtigt ist, Gäste einzuladen,
  5. und ein Haken unter dem Auge-Symbol zeigt an, ob der Nutzer die übrigen Nutzerkonten einsehen darf oder nicht.
  6. Daneben lassen sich die Mail-Benachrichtigungen aktivieren oder deaktivieren – einen separaten iDTipp zum Thema Email-Benachrichtigungen finden Sie ein Stück weiter unten.
  7. Wenn Sie über die nötigen Rechte verfügen, können Sie über das Kästchen ganz rechts Nutzer löschen: Setzen Sie dazu einen Haken in das Kästchen und klicken Sie anschließend auf das Mülleimer-Symbol in der grünen Navigationsleiste.

 

Wenn Sie sich als neuer User oder frischgebackener Admin bei iDGARD einloggen, präsentiert sich Ihnen das Dashboard mit der Box-Übersicht standardmäßig in der Rasteransicht. Das heißt, alle verfügbaren Boxen werden als große Kacheln dargestellt. Am unteren Rand der Kacheln sehen Sie gegebenenfalls verschiedene Benachrichtigungen: So wird Ihnen unter anderem angezeigt, wie viele neue Dateien und Nachrichten dazugekommen sind, seit Sie sich das letzte Mal angemeldet haben.

Bewegen Sie nun den Mauszeiger über die Kachel, werden Ihnen am oberen Rand weitere Optionen eingeblendet. Je nach Berechtigung können Sie die Box hier bearbeiten, teilen oder löschen und haben außerdem die Möglichkeit, alle Inhalte der Box als „gelesen“ zu markieren – damit verschwinden dann auch die Benachrichtigungen über neue Dateien und Nachrichten in dieser Box.

Links neben dem Symbol für die Rasteransicht finden Sie in der Navigationsleiste das Etiketten-Symbol. Wenn Sie Boxen mit Etiketten versehen haben, werden diese mit einem Klick auf das Symbol entsprechend sortiert.

Bild WordPress Ansicht 1

Über diese Symbole können Sie die Ansicht ändern. Von links nach rechts: Etiketten, Rasteransicht, Listenansicht, Kompaktansicht, Timeline.

Es geht auch kompakter

Sollte Ihnen die Rasteransicht zu unübersichtlich sein – beispielsweise, weil Sie mit sehr vielen Boxen arbeiten – können Sie mit einem Mausklick auf das Listen-Symbol in der grünen Navigationsleiste in die Listenansicht wechseln. Ihre Boxen werden dann untereinander angezeigt – in etwa so, wie Sie es schon von der Windows-Ordneransicht gewohnt sind. Die Optionen und Berechtigungen finden Sie in derselben Zeile wie den Namen der Box.

Wenn Ihnen diese Ansicht immer noch zu ausladend ist, können Sie auch in die noch etwas reduziertere Kompaktansicht wechseln. Diese finden Sie in der Navigationsleiste rechts neben dem Symbol für die Listenansicht. Die Kompaktansicht ist vor allem für kleine Bildschirme und mobile Geräte ausgelegt. Hier wird bei den Benachrichtigungen auch nicht mehr zwischen Nachrichten und Dateien unterschieden – stattdessen werden Sie nur noch darüber informiert, dass es Neuigkeiten gibt und wie viele. Die Optionen wie Bearbeiten, Teilen und Löschen stehen Ihnen auch weiterhin zur Verfügung.

Zu guter Letzt gibt es auch noch eine Timeline-Ansicht, in der Ihnen direkt alle neuen Benachrichtigungen in chronologischer Reihenfolge angezeigt werden – diese Ansicht fungiert sozusagen als eine Art Posteingang. Dazu wählen Sie einfach das Uhren-Symbol neben dem Symbol für die Kompaktansicht in der Navigationsleiste aus. Zusätzlich können Sie angeben, ob die Benachrichtigungen nach Nutzer, Box oder Typ der Benachrichtigung sortiert werden sollen.

Die Ansicht in der Box

Bild WordPress Ansicht 2

Innerhalb der Box können Sie die Ansicht über diese Symbole festlegen. Von links nach rechts: Schlagworte, Kachelansicht, Listenansicht.

Innerhalb der Box können Sie ebenfalls wählen, wie Ihnen die enthaltenen Dateien und Nachrichten angezeigt werden. Neben der Kachelansicht steht auch hier die Listenansicht zur Auswahl. Analog zu den Etiketten in der Box-Übersicht gibt es außerdem die Möglichkeit, die Boxinhalte nach Schlagworten zu sortieren, die Sie zuvor vergeben können. Das Symbol dazu finden Sie links neben dem Raster-Symbol in der Navigationsleiste.

Zusätzlich können in der Dateiansicht über den Pfeil in der Navigationsleiste auswählen, nach welchen Kriterien die Dateien sortiert werden sollen; zur Auswahl stehen Name, Datum, Größe, Typ und Ersteller. Bei stark frequentierten Boxen mit häufig aktualisierten Inhalten empfiehlt sich in der Regel, diese nach Datum zu sortieren. Die neuesten Dateien werden dann zuerst angezeigt – das erleichtert die Navigation bei großen Datenmengen. Darüber hinaus gibt es eine Volltextsuche, mit der Sie gezielt nach Dateien und Nachrichten suchen können.

Keine Dauerlösung? Doch!

Wenn Sie eine Ansicht über die Navigationsleiste auswählen, gilt diese Auswahl nur für die aktuelle Sitzung; wenn Sie sich das nächste Mal einloggen, präsentiert sich Ihnen iDGARD wieder in der standardmäßigen Kachelansicht. Wenn Sie also dauerhaft eine andere Ansicht bevorzugen, müssen Sie das iDGARD mitteilen.

Öffnen Sie dazu das Menü durch einen Klick auf das entsprechende Symbol oben links und klicken Sie danach auf das Zahnradsymbol unten im Menü – so gelangen Sie zu den Einstellungen. Hier können Sie nun die bevorzugte Ansicht sowohl für das Dashboard als auch für die Dateiansicht festlegen. Markieren Sie dazu die entsprechende Option und klicken Sie anschließend auf den „Speichern“-Button am unteren Bildschirmrand – fertig.

Auf unserem YouTube-Kanal finden Sie übrigens auch ein Video-Tutorial zu den Ansichten.

 

Die grünen Kreise mit Ziffern darin zeigen Ihnen nach dem Login in iDGARD an, in welcher Box Sie wie viele neue Dokumente, Nachrichten oder Chats haben. Sie möchten diese Benachrichtigungen lieber auf einen Blick sehen? Kein Problem: Klicken Sie dazu oben rechts im grünen Navigationsbalken auf das Glocken-Symbol.

Filtern Sie Ihre Benachrichtigungen nach Typ und Box

Benachrichtigungen

In der Listenansicht sehen Sie, wieviele neue Objekte es in Ihren Boxen und Datenräumen gibt. Mit einem Klick auf die Glocke oben rechts können Sie all Ihre Benachrichtigungen einsehen und filtern.

Sie können Ihre Benachrichtigungen wahlweise nach Typ und Boxnamen filtern. Klicken Sie dazu in der Benachrichtigungs-Ansicht links auf „Alle“, „Datei“, „Notiz“ oder „Chat“ – je nachdem, ob sie alle neuen Benachrichtigungen erhalten wollen oder eben beispielsweise ausschließlich über neue Dateien oder Chat-Nachrichten informiert werden wollen.

Wahlweise können Sie im Dropdown-Menü noch den Namen der Box auswählen, deren neue Inhalte Sie sehen möchten. Standardmäßig sehen Sie hier alle Benachrichtigungs-Typen in allen Boxen, zu denen Sie Zugang haben.

Darüber hinaus können Sie auch rechts oben im Navigationsbalken Suchbegriffe eingeben, wenn Sie zum Beispiel Teile des Dateinamens wissen und das Dokument herausgefiltert haben wollen. iDGARD durchsucht dann alle neuen Dokumente und zeigt Ihnen nur diejenigen an, die Ihren Suchbegriff enthalten.

Säuberlich sortiert, besser im Blick

In der Timeline können Sie sämtliche neuen Dokumente, Nachrichten und Chats auch direkt als gelesen markieren. Wenn Sie nur einzelne Dateien als gelesen markieren möchten, klicken Sie einfach rechts neben der jeweiligen Datei auf das Häkchen-Symbol. Möchten Sie hingegen alle neuen Benachrichtigungen in einer Box als gelesen markieren, klicken Sie bitte auf die drei Punkte rechts neben dem Häkchen. Es öffnet sich ein neues Menü, wo Sie die entsprechende Option auswählen können. In beiden Fällen verschwinden die als gelesen markierten Dokumente aus Ihren Benachrichtigungen und werden auch in der Box-Ansicht nicht mehr als neu angezeigt.

Die Menüführung und Navigation in iDGARD ist durchaus intuitiv. Aber wussten Sie schon, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, sich innerhalb der Benutzeroberfläche zu bewegen? Wir zeigen Ihnen, welche das sind.

  1. Über den Dateipfad

Bild WordPress Viele Wege 1

Der Dateipfad gibt nicht nur Auskunft darüber, wo Sie sich gerade befinden, sondern dient auch der einfachen Navigation in iDGARD.

Nehmen wir an, Sie sind bereits in iDGARD eingeloggt und befinden sich in einem Unterordner innerhalb einer Box. Möchten Sie nun innerhalb dieser Box eine oder mehrere Ebenen nach oben wechseln, klicken Sie einfach auf den nach oben gerichteten Pfeil links unterhalb der grünen Navigationsleiste (Abb. 1). Wahlweise können Sie auch im Pfad neben dem Pfeil direkt auf den jeweiligen Ordner klicken, um dorthin zu gelangen.

  1. Über den „Zurück“-Pfeil

 

Bild WordPress Viele Wege 2

Der grüne Pfeil oben links führt Sie stets zurück auf die zuletzt besuchte URL in iDGARD.

Der grüne Pfeil oberhalb der Navigationsleiste hingegen entspricht im Prinzip der „Eine-Seite-zurück“-Funktion in Ihrem Browser (Abb. 2). Wechseln Sie also beispielsweise aus einer Box auf die Startseite, in die Gästeverwaltung oder ins Einstellungsmenü, gelangen Sie mit einem Klick auf den Pfeil wieder zurück in die Box.

  1. Über die Box-Reiter

Bild WordPress Viele Wege 3

Mit Hilfe der Box-Reiter kann man schnell zwischen mehreren Boxen hin- und herwechseln.

Jedes Mal, wenn Sie eine Box öffnen, erscheint ein entsprechender Reiter oberhalb der Navigationsleiste (Abb. 3). Diese Reiter können Sie nutzen, um schnell zwischen mehreren Boxen hin- und herzuwechseln, ohne dazu erst in die Box-Übersicht gehen zu müssen. Ordner und Unterordner werden dabei allerdings nicht berücksichtigt – Sie landen beim Klick auf den Reiter stets in der oberste Ebene der jeweiligen Box.

  1. Über den „Startseite“-Button

Bild WordPress Viele Wege 4

Über den Home-Button gelangt man direkt zurück in die Box-Übersicht.

Wenn Sie von einer beliebigen Box oder Seite zurück in die Box-Übersicht gelangen wollen, klicken Sie dazu einfach auf den Button mit dem Haus-Symbol links über der Navigationsleiste (Abb. 4). So landen Sie sofort und ohne Umwege wieder auf der Startseite mit allen Ihren Boxen.

 

iDGARD benachrichtigt Sie und Ihre Gäste, wenn sich neue oder ungelesene Dokumente in einer Box befinden – auch dann, wenn Sie nicht eingeloggt sind. Dazu schickt iDGARD Ihnen oder Ihren Gästen, sofern Sie diese fest in Ihre iDGARD-Box eingeladen haben, kurze eMails, um Sie über neue Uploads zu informieren.

Wo können Sie die Benachrichtigung einstellen?

In der Admin-Übersicht können Sie alle Mitglieder Ihres Accounts verwalten. Die Admin-Übersicht öffnen Sie, indem Sie in der linken oberen Ecke der Nutzeroberfläche das Menü öffnen und dort auf das Männchen-Symbol mit dem Zahnrad klicken (das vierte Symbol von links am unteren Rand des Menüs).

In der Nutzerliste sehen Sie neben dem Namen des Mitglieds mehrere Spalten; davon ist eine mit einer ausgefüllten Sprechblase und eine weitere mit einer umrandeten Sprechblase gekennzeichnet. Sobald Sie einen Haken in eine dieser Spalten setzen, benachrichtigt iDGARD Sie oder Ihre Gäste, sobald neue Dokumente hochgeladen werden oder noch ungelesene vorhanden sind.

Admin-Übersicht Benachrichtigungen

In der Admin-Übersicht können SIe einstellen, ob und wie oft die Nutzer über neue Dateien informiert werden

Einrichten kann die Funktion zur Benachrichtigung jede Volllizenz mit Admin-Rechten für alle Mitglieder des iDGARD-Kontos. Wollen Sie die Benachrichtigung nur für Gäste einrichten, die sie selbst eingeladen haben, genügt auch eine Volllizenz ohne Admin-Rechte.

Zwei Arten der Benachrichtigung

  • Mit der ausgefüllten Sprechblase überprüft iDGARD täglich einmal, ob sich ungelesene Dokumente in einer Ihrer Boxen befinden. Solange es ungelesene Dokumente in einer der Boxen gibt, bekommen Sie oder Ihre Gäste jeden Tag eine eMail mit einer Benachrichtigung. Erst dann, wenn keine ungelesenen Dokumente mehr im Account sind, erhalten Sie keine weiteren eMail-Benachrichtigungen mehr.
  • Mit der umrandeten Sprechblase überprüft IDGARD stündlich, ob sich neue, noch ungelesene Dokumente in einer Ihrer Boxen befinden. Sie erhalten allerdings nur ein einziges Mal eine Benachrichtigung zum Eingang der neuen Datei. Anschließend kommt erst dann wieder eine eMail, wenn ein weiteres neues Dokument hinzukommt.

Wenn Sie sich als neuer Nutzer mit einer Volllizenz inklusive Admin-Rechte erstmals einloggen, ist standardmäßig die tägliche Überprüfung und Benachrichtigung aktiviert. Bei neu eingeladenen Gästen müssen die Benachrichtigungen jeweils einzeln aktiviert werden.

Das Team von iDGARD kann diese Einstellung NICHT vornehmen oder ändern! Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen bei iDGARD haben wir keinerlei Zugriff auf diese Einstellungen. Nur Sie oder der Administrator Ihres Unternehmens können auf die Einstellungen in Ihrem iDGARD-Account zugreifen!

Nutzernamen oder Passwort vergessen? Bei iDGARD können Sie nicht den Weg einschlagen, den Sie von anderen Diensten gewohnt sind. Das liegt an der versiegelten Cloud, die iDGARD zur höchsten Datenschutzklasse verhilft. Wie aber können Sie Ihren Account trotzdem retten?

Was ist bei iDGARD anders?

Eine Eigenheit von iDGARD ist, dass Uniscon – also der Betreiber des Dienstes – keinerlei Zugriff auf die Daten hat. Wir als Betreiber kennen weder Ihren Nutzernamen noch Ihr Passwort oder etwaige andere Informationen, die zu Ihrem Konto führen könnten. Dementsprechend kann unser Support keine Informationen herausgeben oder das Passwort zurücksetzen, selbst wenn Sie ihm die Erlaubnis dazu geben. Was also tun…

…wenn Sie Ihr Passwort vergessen?

Sollten Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie dieses mit Hilfe eines Password Unblocking Keys (PUK) zurücksetzen. Diesen haben Sie beim Einrichten des Kontos erhalten. Achtung: Bei jeder Passwort-Änderung erhalten Sie wieder einen neuen PUK. Bitte heben Sie diesen sorgfältig auf und achten Sie darauf, dass Unbefugte diesen niemals zu sehen bekommen!

Wenn Sie den PUK nicht mehr wissen

Vergessen Sie als Voll- oder Gastlizenznutzer Ihren Nutzernamen und/oder das Passwort, bzw. den PUK, können Sie sich vom Administrator des Accounts neu einladen lassen:

Wenden Sie sich daher bitte an die Person, die Sie zu iDGARD eingeladen hat!

Indem diese Person dieselbe Lizenz erneut an Sie vergibt, erhalten Sie Ihre alten Zugriffsrechte auf Ihre Projekt-, Datenräume und Dokumente zurück.

Wenn Sie Ihr Passwort ändern wollen

Natürlich können Sie jederzeit Ihr Passwort ändern und einen neuen PUK erzeugen, wenn Sie in Ihrem iDGARD-Account eingeloggt sind. Klicken Sie dazu zunächst auf das Menü-Symbol links oben und dort auf das Zahnrad-Symbol – so gelangen Sie in das Einstellungsmenü. Ihr Passwort können Sie ändern, indem Sie auf das Schlüssel-Symbol rechts oben im grünen Balken klicken. Mit einem Klick auf das Schloss-Symbol fordern Sie einen neuen PUK an.

Weitere nützliche Tipps finden Sie in unserer Willkommensstrecke für Neukunden.

Wenn Sie Ur-Admin sind

Der Ur-Administrator – derjenige, der den Account bei iDGARD registriert hat – muss besonders sorgfältig auf seine Login-Daten und den PUK achten. Denn er kann nicht neu eingeladen werden und hat im Falle des Verlustes seiner Login-Daten keinen Zugriff mehr auf Projekt- oder Datenräume und seine Dokumente. Unser Support kann ihm im Falle eines Verlustes auch nicht helfen.


Aus diesem Grund empfehlen wir dringend, mindestens einen anderen Volllizenzinhaber mit Admin-Rechten auszustatten –
lesen Sie dazu unseren Bedientipp!

 

Wie Sie Admin-Rechte vergeben

Dies richten Sie im Admin-Bereich ein: Klicken Sie dazu im Menü auf das Männchen-Symbol mit dem Zahnrad. Anschließend klicken Sie unten den grünen Button „Berechtigungen bearbeiten“. Öffnen Sie die Ansicht der Person, die Sie bearbeiten möchten, über das Männchen-Symbol vorne links neben dem jeweiligen Namen. Rechts oben bei „Nutzeroptionen“ können Sie nun den Haken bei „Administratoren-Rolle“ setzen und diese über den Button unten „Änderungen übernehmen“ speichern. Das funktioniert aber nur, wenn die Volllizenz bereits aktiv ist, der Nutzer der Lizenz sich also mindestens einmal eingeloggt hat. Kontrolle: Wenn Sie nun automatisch zurück zur Nutzerübersicht kommen, sehen Sie, dass das Männchen-Symbol beim Namen dieser Person nun ein Männchen mit Zahnrad ist.

Wie Sie eine erneut Lizenz vergeben

Indem Sie dieselbe Lizenz neuerlich vergeben, erhält derjenige, der seine Login-Daten vergessen hat, wieder seine alten Zugriffsrechte.  Die Wiedervergabe einer Lizenz erfolgt ebenfalls im Admin-Bereich: Klicken Sie dort zunächste auf den Button „Berechtigungen bearbeiten“ am unteren Bildschirmrand und anschließend auf das Männchen vorne links bei der betreffenden Person, dann unten auf “Lizenz neu vergeben” und verschicken Sie den Registrierungslink neu. Der Registrierungsprozess muss dann noch einmal durchgeführt werden, allerdings ist der alte Nutzername durch die Neuvergabe wieder verfügbar.

ACHTUNG:  Wenn Sie die Volllizenz eines Nutzers mit Admin-Rechten neu vergeben möchten, müssen Sie ihm diese Rechte zunächst entziehen indem Sie den Haken bei Admin-Rechte entfernen – erst danach ist die entsprechende Option in Form eines Buttons verfügbar. Nach Durchführung der erneuten Registrierung können Sie der Person durch Setzen des Hakens wieder Admin-Rechte geben.

 

Wo Sie Passwort-Richtlinien festlegen

Als Administrator können Sie in den Admin-Einstellungen klare Passwort-Richtlinien für alle Mitglieder des Accounts festlegen. Dabei klären Sie:

  • In welchen Intervallen ein Nutzer sein Passwort ändern muss
  • was das Passwort enthalten muss: Zahlen oder Sonderzeichen zum Beispiel

Weitere Informationen zu den Admin-Rechten finden Sie bei unseren Video-Tutorials.

Sie sind iDGARD-Nutzer und haben Ihr Passwort vergessen – was nun? Kein Grund zur Sorge: Wenden Sie sich einfach an Ihren Admin. Dieser kann Ihnen Ihre Lizenz neu zuteilen, so dass Sie auch weiterhin auf Ihre Daten und Dokumente zugreifen können.

Was aber, wenn Sie selbst Admin sind und Ihr Passwort vergessen haben? Auch dann ist noch nicht aller Tage Abend: Sofern Sie den PUK (Password Unblocking Key) aufbewahrt haben, der Ihnen bei der Registrierung zugeteilt wurde, können Sie damit jederzeit ein neues Passwort erzeugen.

Und nun das Horrorszenario: Sie sind Admin und haben nicht nur ihr Passwort, sondern auch den PUK vergessen oder verloren! In diesem Fall sieht die Sache schon anders aus – hier kann Ihnen auch der Support nicht weiterhelfen. Denn im Gegensatz zu anderen Cloud-Diensten hat der Betreiber bei iDGARD keinen Zugriff auf Namen, Daten und Passwörter. Einen zentralen Schlüsselspeicher gibt es nicht, und auch ein Zurücksetzen des Accounts ist nicht möglich. Also was tun?

Ein zweiter Admin – nur für den Fall

Bild WordPress Admin-Rechte 1

In der Admin-Ansicht können Sie eine Volllizenz vergeben und den neuen Nutzer mit allen Admin-Rechten ausstatten.

Sorgen Sie vor! Wir empfehlen: Legen Sie sich einen zweiten Admin-Account an – am besten direkt nach der Registrierung. Loggen Sie sich dazu zunächst als Administrator ein und statten Sie eine Volllizenz mit allen Admin-Rechten aus.

Nutzen Sie anschließend diesen neu angelegten Admin-Account für alle administrativen Aufgaben – natürlich sollten Sie auch hier den PUK sicher aufbewahren. Ihren ursprünglichen Administrator-Account aber – Benutzernamen, Passwort und PUK – bewahren Sie an einem sicheren Ort auf, idealerweise geschützt vor Zugriffen durch Dritte.

Sollten Sie dann zu einem späteren Zeitpunkt tatsächlich einmal die Zugangsdaten und den PUK zu ihrem zweiten Admin-Account verlegen, können Sie ganz einfach ihren Original-Admin wieder heraussuchen und neue Admin-Rechte vergeben. Auf diese Weise können Sie übrigens auch einen Zugang weiterergeben, wenn beispielsweise ein Mitarbeiter Ihr Unternehmen verlässt und ein neuer Kollege dessen administrative Aufgaben übernehmen soll.

Haben Sie das iDGARD-Starter- oder Premium-Paket gebucht, ist all das überhaupt kein Problem: In beiden Paketen sind jeweils mehrere Volllizenzen enthalten, die Sie mit allen nötigen Rechten ausstatten können. Sollten Sie nur das Mini-Paket gebucht haben, können Sie einzelne Volllizenzen im Handumdrehen hinzubuchen – und diese auch jederzeit wieder kündigen. Als Administrator können Sie unter anderem Volllizenzen vergeben, Gäste einladen, Nutzerrechte verwalten und neue Lizenzen buchen.

Zum Hochladen von Dateien haben Sie in iDGARD drei verschiedene Möglichkeiten. In jedem Fall müssen Sie zuerst in jene Box wechseln, in der Sie die Dateien ablegen möchten – solange Sie sich in der Box-Übersicht auf der Startseite befinden, ist ein Datei-Upload nicht möglich.

Hochladen innerhalb der Box

  1. Per Drag & Drop. Ziehen Sie die hochzuladenden Dateien einfach direkt vom PC in ihr Browserfenster. Der Upload startet automatisch.
  2. Über den Button „Dateien hochladen“ im Navigationsmenü. Klicken Sie zunächst auf das Dokument-Symbol mit dem nach oben zeigenden Pfeil im grünen Balken. Es öffnet sich eine Dateiauswahl, in der Sie eine oder mehrere Dateien auswählen können. Anschließend klicken Sie auf „Öffnen“, woraufhin der Upload startet.
  3. Über den Button „Dateien hochladen (Expertenmodus)“. Diesen finden Sie direkt neben dem „Dateien hochladen“-Button, von dem er sich nur durch ein zusätzliches Zahnrad-Symbol unterscheidet. Wenn Sie den Experten-Modus aufgerufen haben, klicken Sie auf den „Dateien auswählen“-Button am unteren Bildschirmrand. Nun können Sie nacheinander Dateien – auch aus mehreren verschiedenen Verzeichnissen – auswählen und für den Upload vorbereiten. Hochgeladen werden die Dateien erst, wenn Sie auf den „Alle hochladen“-Button am unteren Bildschirmrand klicken.

Bild WordPress Dateien hochladen 1

Der Expertenmodus (rot umrandet) erleichtert den Upload großer Datenmengen.

ZIP-Dateien mit Ordnerstruktur entpacken

Der Expertenmodus erleichtert nicht nur das Hochladen von größeren Datenmengen, sondern bringt auch ein weiteres, äußert praktisches Feature mit: ZIP-Archive können nach dem Upload auf Wunsch direkt entpackt werden. Die Ordnerstruktur des Archivs wird dabei beibehalten – das ist besonders nützlich, wenn Sie beispielsweise neue Boxen oder Datenräume mit mehreren Unterordnern befüllen.

Hinweis: Der Expertenmodus unterstützt ausschließlich ZIP-Archive, die mit der Standard-Kompressionsmethode „Deflate“ gepackt wurden!

 

Einen eMail Anhang vertraulich zu halten, gehört zur hohen Kunst des Verschlüsselns. Das zumindest ist die generelle Meinung. Es sei “zu kompliziert”, mache Arbeit und verursache hohen Verwaltungsaufwand. Trotzdem setzen große Organisationen auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und hoffen, dass die Mitarbeiter sie auch einsetzen – oft vergeblich.

 

iDGARD bietet gleich mehrere Möglichkeiten, Dokumente und auch große Dateien einfach und sicher zu verschicken. Den eMail-Versand mit der Outlook-Erweiterung haben wir Ihnen ja bereits gezeigt – hier geht es zum Blogbeitrag.

 

Sie können sensible Daten und Dokumente aber auch direkt aus dem Webbrowser heraus verschicken, ganz ohne Outlook oder Add-In: Mit Boxmail versenden Sie Anhänge in einer temporären Privacy Box. Diese Erweiterung steht Ihnen ab dem Starter-Paket kostenlos zur Verfügung.

 

Den eMail Anhang vertraulich versenden: So geht’s!

Bild WordPress Boxmail 1

Über die Boxmail-Funktion können Sie Anhänge direkt aus iDGARD heraus versenden.

Klicken Sie in der iDGARD Weboberfläche auf das Boxmail-Symbol in der rechten oberen Ecke. Daraufhin öffnet sich ein Fenster, in dem Sie mehrere Optionen haben:

  • Upload der Daten: Wählen Sie die Datei(en), die Sie sicher versenden wollen, und laden Sie sie bei iDGARD hoch. Je nachdem, welches Paket Sie nutzen, kann die maximale Dateigröße hier beschränkt sein. Beim Upload wird automatisch eine temporäre Box erstellt.
  • Gewünschte Lebensdauer der Box: Die temporäre Box wird nach einer gewissen Zeit (1 bis 90 Tage) automatisch gelöscht. Diese Zeit können Sie selbst bestimmen.
  • Auswahl des Empfängers: Geben Sie die eMail-Adresse des Empfängers an. Der Empfänger benötigt keine iDGARD-Lizenz, sondern bekommt einen Link zugeschickt, mit dem er sicher und bequem auf die für ihn hinterlegte(n) Datei(en) zugreifen kann.
  • Wenn Sie weitere eMail-Empfänger angeben wollen, bestätigen Sie einfach die Adresse des ersten Empfängers über den grünen Haken rechts daneben. Anschließend können Sie weitere Adressen hinzufügen, die Sie jeweils einzeln bestätigen müssen.
  • Optional haben Sie die Möglichkeit, die angelegte Box zusätzlich mit einem Pass Code zu schützen. Dieser wird automatisch generiert und, sofern Sie die Mobilfunknummer des Empfängers hinterlegt haben, per SMS an diese Nummer versandt.

Anschließend klicken Sie unten auf die Schaltfläche „Dateien hochladen und Boxmail erstellen“ und haben dann noch einmal die Möglichkeit, die Vorlage Ihrer Mail zu überprüfen. Außerdem können Sie noch einen Kommentar in die Mailvorlage einfügen, beispielsweise eine persönliche Nachricht an den Empfänger, die in den Text der Mail integriert wird.

Sobald Sie auf „Absenden“ klicken, öffnet iDGARD automatisch Ihren Mail-Client (z.B. Outlook, Thunderbird, Claws Mail, Lotus Notes etc.) und legt eine neue Mail an den vorher festgelegten Empfänger an, die Sie nun wie gewohnt versenden können. Falls Sie einen Webmailing-Dienst wie GMX oder Gmail nutzen, kopieren Sie die Mail einfach aus der iDGARD-Benutzeroberfläche und fügen Sie sie in eine Mail-Vorlage in Ihrem Webmailer ein.

Die Boxmail enthält neben dem Download-Link und Ihrer persönlichen Nachricht auch einen Hinweis, wie lange die temporäre Box bis zu ihrer automatischen Löschung bestehen bleibt.

Alle Informationen zur Boxmail finden Sie auch in diesem Video-Tutorial: https://youtu.be/Y4TGRO8Ivw4

Sensible Dokumente per eMail über Outlook versenden? Mit iDGARD geht das jetzt ganz einfach. Denn iDGARD lässt sich mit Hilfe eines speziellen Add-Ins in Outlook integrieren. So bekommen Sie die dringend benötigte Datensicherheit in Ihre gewohnte Arbeitsumgebung. Die Installation können Sie individuell vornehmen oder mithilfe einer „silent installation“ über eine zentrale Software-Verteilung durchführen. Danach erscheint der grüne iDGARD-Button direkt in der Outlook-Taskleiste. Damit können Sie iDGARD individuell aktivieren, wenn Sie Ihr Dokument sicher verschicken wollen.

Das Add-In bietet Ihnen folgende Funktionen:

  • Zertifikatsüberprüfung
  • Auto Update
  • Konfigurierbare eMail-Vorlagen in Deutsch und Englisch
  • Einrichtung eines Archiv-Postfachs
  • Unterstützung von Proxy-Servern
  • Single Sign-On für die Nutzung mit LDAP / Active Directory

 

So nutzen Sie das eMail Outlook Add-In:

  • Sie schreiben Ihre eMail wie gewohnt und fügen die Anhänge hinzu.
  • Wenn Sie nun feststellen, dass die eMail schützenswerte Daten enthält, klicken Sie auf den grünen iDGARD-Button in der Taskleiste. Anschließend brauchen Sie die eMail nur noch senden.
  • Es erscheint automatisch eine Liste Ihrer bestehenden Boxen. Aus dieser wählen Sie aus, in welcher Box die eMail gespeichert werden soll.
  • Sie können auch eine „neue Box erstellen“, falls noch keine passende Box vorhanden ist. Geben Sie den Namen des Empfängers ein und erhöhen Sie gegebenenfalls die Sicherheitstufe noch, indem Sie einen zusätzlichen Pass-Code für die Box erstellen.
  • Klicken Sie nun „eMail mit iDGARD senden“, um den Text mit dem Zugriffslink zu Ihrem Anhang sicher zu übermitteln.

 

Sind Sie neugierig geworden?

Wollen Sie es ausprobieren? Besuchen Sie unsere iDGARD Labs (Hier klicken!). Dort finden Sie jetzt schon jene Version der iDGARD eMail Outlook Erweiterung, die aktuell auf ihr Release wartet.

Ransomware: Unternehmen, die den Kopf in den Sand stecken, müssen mit unangenehmen Konsequenzen leben. Das zeigte sich bei WannaCry deutlich. 220.000 Systeme in 150 Ländern waren betroffen: Renault musste die Fertigung in Sandouville im Norden Frankreichs stoppen. In Deutschland legte die Schadsoftware Anzeigetafeln und Ticketautomaten der Deutschen Bahn lahm. Der US-Paketdienst Fedex, die spanische O2-Mutter Telefónica sowie Telekommunikationsanbieter in Portugal und Argentinien meldeten infizierte Systeme. In Grossbritannien mussten Rettungswagen in andere Kliniken umgeleitet werden, weil IT-Systeme im Gesundheitssystem NHS ausfielen. Zahlreiche Patienten wurden abgewiesen und Routineeingriffe abgesagt.

Warum das Ganze? Um Lösegeld fordern zu können, sagen die einen. Als Ablenkungsmanöver, die anderen. In jeden Fall geht es um Geld – Ransomware kostet die Opfer nicht nur Lösegeld, sondern auch einiges zur Wiederherstellung der Daten bzw. Sicherung des Systems.

In den meisten Fällen verbreitet sich Ransomware über eMail-Anhänge, die auf den ersten Blick nicht verdächtig erscheinen. Klickt man jedoch darauf, infiziert man nicht nur den Computer selbst, sondern das ganze System. Die Daten werden dann verschlüsselt und nur gegen Lösegeld wieder herausgegeben – so zumindest die Forderung der Erpresser. Denn, ob die Opfer ihre Daten wiedererhalten, ist unklar.

Richtig schützen vor Ransomware

Um sich vor einem Angriff durch Ransomware zu schützen, sollten Sie die folgenden Punkte unbedingt einhalten. Mit diesen Maßnahmen minimieren Sie die Angriffsfläche für die  Hacker.

  • Virenscanner und Sicherheitsupdates sind das A und O, um sich vor Angriffen zu schützen. Vor allem Nutzer der Windows-Versionen Windows 8.0 und Windows XP sollten die Updates bestmöglich nachholen.
  • Regelmäßige Backups sind oft die einzige Möglichkeit, Daten im Nachhinein wiederherzustellen.
  • Geschulte Mitarbeiter wissen, welche eMail-Anhänge sie nicht öffnen dürfen. Deshalb regelmäßig über die Gefahren informieren!
  • Verzichten Sie sowohl im Unternehmen als auch privat auf Programme, die ein Risiko darstellen. Im Unternehmen hilft die Etablierung sicherer Alternativen zu häufig privat genutzten unsicheren Programme. Virtuelle Projekt- und Datenräume zum Beispiel.

Wenn es doch zum Ernstfall kommt

Hat sich ein Schadprogramm in das System eingeschlichen, sollten Sie den betroffenen Rechner sofort ausschalten. Am besten indem Sie ihn von der Stromzufuhr trennen. Danach
sollten Sie alle Netzverbindungen lösen und über ein externes Boot-Medium ein Image des

Systems anlegen. Falls der Computer noch nicht angeschaltet ist, sollten Sie diesen nicht in
Betrieb nehmen. Stattdessen empfehlen die Experten von heise online eine Offline-Sicherung des Systems und der Daten via USB-Stick oder CD, beziehungsweise DVD.

Das geforderte Lösegeld zahlen Sie am besten nicht. Schließlich steht nicht fest, dass Sie die Daten jemals wieder entschlüsselt zurückerhalten.

Zwar gibt es Möglichkeiten, die vermeintlich verlorenen Dateien wiederherzustellen, aber auch die Kriminellen hinter WannaCry entwickeln die Ransomware weiter. Eine Entschlüsselung könnte sich bei neueren Versionen des Schädlings also über Wochen oder Monate hinziehen. In jedem Fall wird sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen dazu geraten, die Polizei über einen Angriff von Ransomware zu informieren.

Vorbeugend Sicherheitsstandard integrieren

Wer gänzlich ausschließen will, dass Mitarbeiter versehentlich auf einen gefährlichen Link klicken, verzichtet in der Kommunikation nach außen und auch intern in weiten Teilen auf eMails oder nutzt iDGARD-Anhänge, die sich nun mit einem Klick versenden lassen. Virtuelle Projekträume oder Datenräume sind eine mittlerweile gerne eingesetzte Option, um schnell und sicher zusammen zu arbeiten. Wer weiß, dass Mitarbeiter auf ihr Outlook nicht verzichten möchten, kann auf ein Feature von iDGARD zurückgreifen. Mit ihm kann man auf einfachem Weg hochsichere Dateien versenden.

In iDGARD gespeicherte Dokumente direkt in Microsoft Office-Programmen öffnen und ablegen – geht das? Kein Problem: mit unserem kostenlosen Office-Add-in gelingt die Integration mühelos. Auf diese Weise genießen Sie höchste Sicherheit, ohne Ihre Arbeitsprozesse umstellen zu müssen.

Das iDGARD Office-Add-in bietet eine komfortable Möglichkeit, aus Excel, Word oder PowerPoint heraus auf Ihre iDGARD-Boxen zuzugreifen und Dokumente zu bearbeiten. Diese können anschließend über den gewohnten Speicher-Button wieder in iDGARD abgelegt werden. Lokale Dateien werden automatisch gelöscht – so bleiben Ihre Daten sicher in der iDGARD-Cloud. Eine automatische Sperre verhindert außerdem ein versehentliches Überschreiben, etwa wenn zwei Personen parallel die gleiche Datei bearbeiten wollen – die entsprechende Datei wird dann mit dem Heinweis „In Bearbeitung“ markiert.

Die perfekte Office-Ergänzung – jetzt ausprobieren!

Zusammen mit der Anfang des Jahres vorgestellten Outlook-Erweiterung ist unser neues Office-Add-in die perfekte Ergänzung für Ihren Office-Arbeitsplatz: Greifen Sie bequem auf Dokumente in der Cloud zu, legen Sie diese wieder ab oder teilen Sie sie mit Partnern, Kunden und Kollegen. Natürlich genießen Sie dabei jederzeit den einzigartigen Schutz, den Sie bereits von iDGARD gewohnt sind.

Die wichtigsten Informationen haben wir in diesem Video noch einmal für Sie zusammengefasst: https://www.youtube.com/watch?v=b-hFpyvvJjk

Weitere Details zum Microsoft Office-Add-in finden Sie hier. Die am häufigsten gestellten Fragen zur Erweiterung beantworten wir hier.

Einen Support Anruf geplant? Wir bekommen häufig lobende Worte für unseren Service. Von „nett“ über „schnell und kompetent“ bis hin zu „Wahnsinn, da wäre ich allein nie drauf gekommen!“. Oft sind die Anrufer erstaunt: „Klasse”, sagen sie, “gar keine Warteschlange!“. Auf Lob wie dieses sind wir sehr stolz!

Damit Ihnen dieser Service auch weiterhin erhalten bleibt, gewähren wir Ihnen jetzt einen kleinen Einblick in alle Möglichkeiten, wie Sie bei iDGARD Hilfe bekommen können. So fällt es Ihnen leicht, zu entscheiden, ob ein Anruf an den Support tatsächlich nötig ist.

Service auf der Website

Unser Service beginnt bereits auf unsere Webseite unter www.idgard.de/service. Dort finden Sie:

  • Handbücher und technische Beschreibungen
  • Videos (Nutzen Sie dieses extrem hilfreiche Instrument unbedingt!)
  • Einen umfassenden FAQ-Bereich
  • Ein Formular zur Anmeldung für unseren Newsletter (mit Bedientipps!)
  • Ein Formular für unsere Online Hilfe per eMail
  • Alle Möglichkeiten, wie Sie mit uns in Kontakt treten können
  • Die Anmeldung zur Willkommensstrecke

Extra-Tipp: Auf jeder Seite finden Sie oben in zentraler Position die Such-Funktion. Geben Sie Stichworte ein, um die gesamte Web-Präsenz nach passenden Informationen zu durchsuchen!

Ihr Anruf beim iDGARD Support-Team

Sollten Sie einmal keine Lösung finden, dann rufen Sie gern während unserer Servicezeiten an: Mo.-Fr. von 9:00 bis 17:00 Uhr. Die Rufnummer lautet: +49(0)89/4161 5987

In der Regel erreichen Sie sofort einen unserer Service-Mitarbeiter. Für einen schnellen und reibungslosen Ablauf halten Sie bitte folgende Informationen bereit:

  • Firmennamen und Kundennummer
  • Lizenztyp (Admin, Volllizenz, Gastlizenz)
  • Wie greifen Sie bei Ihrem Problem auf iDGARD zu (App, Browser, Windows Client, WebDAV)?

Zu mehr als 90 Prozent können wir Probleme bereits während des Anrufs klären. Bei den restlichen Anfragen beginnen wir umgehend mit der Fehleranalyse. Kurze Kommunikationswege zwischen Service, Entwicklung und Produktmanagement sorgen für eine schnelle Lösungsfindung. Und wenn es ganz knifflig ist, dann hilft auch noch die Geschäftsführung mit!

Wir freuen uns, wenn Sie auch weiterhin unser gesamtes Service-Angebot nutzen. Scheuen Sie sich auch nicht, kritisches Feedback zu geben! Wir hören gern, in welchen Bereichen wir uns noch verbessern können.

Und vergessen Sie bitte nicht, uns zu loben… ? Da stehen wir drauf!

© Uniscon GmbH 2019